Montag, 27. März 2017

Ninja-Party

Hallo ihr Lieben

Wer mir auf Instagram folgt, der weiss, dass ich mich in letzter Zeit mit dem Geburtstag meines kleinsten Mannes beschäftigt habe.




Er ist nämlich 5 geworden! Und so eine Party will gut vorbereitet sein.




Und weil hier grad so die Ninjas Herr über alles sind, war natürlich im Vornherein klar, dass er sich eine Ninjago Party wünscht. 




Ninjago ist eine fiktive Stadt, in welcher 5 kleine Lego Ninjas leben und mal gegen böse Schlangen, einen Flaschengeist, Luftpiraten und was weiss ich alles kämpfen. 




Also habe ich mal mit der Planung angefangen. 




Denn so eine Party plane ich immer lange im Voraus, damit ich dann am Geburtstag selber keinen Stress habe. Nur vorher alles aufstellen und dann laufen lassen. 




Für die Raumdekoration habe ich rote LED Lampions genommen, unten Fransenborte und ein goldenes Papierband geklebt. Und der Asien Look ist im nu geschaffen. Spielzeug Samuraischwerte und Ninja Waffen an die Wand geklebt und noch eine Girlande wurde in der Ninja Schrift gebastelt.




Die Trinkgefässe habe ich, mit im internet runter geladenen, Ninja Augen und selbst kreierten Wurfsternen verziert. Die Namen der Kids habe ich auf die Strohhalme gepackt, mittels rotem Isolierband. 




Und dann war da noch die Geburtstagstorte. Das musste natürlich der goldene Ninja sein. Weil eben, der goldene, der beste von allen ist. 




Also habe ich mich wieder mal an einer mit Zuckerfondant überzogene Torte gewagt. Bestimmt nicht perfekt und so eine Zuckerkünstlerin bekommt die um einiges besser hin, aber da bleibe ich stur. Die Geburtstagstorte wird von Mama gemacht, komme was wolle. 




Die Party selber war recht turbulent, weil ca. 30 Kids da waren. Ja ich weiss, so mancher wird jetzt denken, dass ich verrückt bin. Aber hey, Geburtstag hat man ja nur 1 mal im Jahr. Und ob das jetzt 10  oder 30 Kids sind, spiel irgendwie keine Rolle für mich, wenn ich einen grossen Raum zur Verfügung habe. In dem Alter können sie sich ja gut selber beschäftigen.




Und das haben sie auch. Ich gehöre ja nicht unbedingt zu den Entertainern, wenn es um Kindergeburtstage geht. Ich bastle einfach was mit den Kids, aber Spiele und dergleichen, das ist so gar nicht mein Ding.




Für die "Dankesgeschenke" habe ich mir Hilfe geholt. Bei 175° by Conny, welche wunderschöne Kekse zu jedem Anlass fertigt, habe ich mir Ninjago Kekse bestellt. Zum einten weil mir nichts anderes eingefallen ist und zum anderen, weil ich die einfach klasse finde. Danke an dieser Stelle liebe Conny, die Kekse waren der Hit.




Gebastelt wurde natürlich auch fleissig. Und weil die grössten Feinde der Ninjas die Schlangen sind, und sie andauernd gegen diese bösen Kreaturen kämpfen müssen, habe ich mir was tolles einfallen lassen.




Dazu braucht ihr folgendes:

Seidenpapier
Filzstifte oder Farbstifte
Schere
Ballons
Ninjaaugen aus dem Internet




Aus dem Seidenpapier einen Kreis ausschneiden und dann Spiralförmig daraus eine Schlange schneiden. Diese kann nun beliebig bemalt werden. Den Ballon aufblasen und mit den Ninjaaugen bekleben. Nun könnt ihr den Ballon an eurem Haaren reiben. Der Ballon ist jetzt negativ geladen. Hält ihr nun den Ballon über die Seidenpapierschlange, wird diese vom elektrisch geladenen Ballon magisch angehoben und haftet sogar für kurze Zeit am Ballon. Ein "Kampf" also zwischen Ninja und Schlange.




Spannend für die Kids ist natürlich, dass sich die Schlange von alleine bewegt, nur dadurch, dass man einen Ballon über sie hält. 




Habt eine gute Woche.
Nica


Vorlagen zum downloaden:





Donnerstag, 16. März 2017

Feen-Elfen-Party*

Hallo

Feen oder Elfen? Tja wo genau liegt der Unterschied? Diese zwei Fabelwesen, werden ja gerne so ein wenig durcheinander gewürfelt. Wobei ich gestehen muss, dass ich den eigentlichen Unterschied bis heute auch nicht so recht kannte. Für mich waren Feen halt eher so makellose, grazile Wesen, wohingegen Elfen z.B. spitze Ohren haben und nicht so grazil wie Feen sind. Zudem hatten Feen für mich auch keine Flügel. Wenn ich an eine Fee denke, dann sehe ich immer ein menschliches Wesen, welches einen Feenstab in der Hand hält oder mit Feenstaub um sich wirft.




Aber ich hab mich da mal schlau gemacht. Der wichtigste unterschied zwischen diesen beiden Fabelwesen scheint zu sein, dass Feen im Gegensatz zu Elfen wünsche erfüllen können. 




Feen sind zudem hauptsächlich für Menschen zuständig. Elfen hingegen sind für die Natur zuständig. 




Feen sind also Zauberwesen, die haben ja auch einen Feenstab und Feenstaub zur verfügung. Alles Sachen, die man an solch einer Feen-Elfen-Party unbedingt mit integrieren sollte :-)




Einen schönen Feenstab und Feenstaub habe ich auch schon fix fertig bei Pinkfisch bekommen, also dachte ich, machen wir doch kleine Feen oder Elfen, die uns beschützen sollen.




Dazu habe ich alte Wäscheklammern verwendet. Diese alten Wäscheklammern sind wirklich der Hit. Damit kann man so viele tolle Sachen machen.




Eingekleidet habe ich meine Zauberwesen mit Filzresten. 




Für die Haare habe ich Wolle genommen.




Und die Flügel habe ich aus transparenter Folie ausgeschnitten, mit Acrylstiften bemalt und hinten angeklebt.




Das tolle am fertigen solch Figuren ist immer, dass man sie so vielseitig gestalten kann. Die Tatsache, dass für jeden eine Fee oder Elfe anders aussieht, macht die Sache noch viel spannender. Ihr könnt euch also freuen, die Endergebnisse der Kids zu bestaunen. 




Ich würde an einem Kindergeburtstag, in die Mitte des Basteltisches, einfach alles mögliche an Material stellen, so dass die Kids ihrer Phantasie freien Lauf lassen können beim gestalten ihrer Zauberwesen.




Papier, Stoff, Filz, Tortenuntersetzer, Krepp, Knöpfe, Perlen, Wolle, Folien, alles was ihr so rumliegen habt.




Bleibt also nichts mehr zu sagen, als viel spass beim basteln.




Herzlichst Nica

*kooperation mit Pinkfisch

Montag, 13. März 2017

Von Makeln verbergen oder sichtbar machen, von Kintsugi

Kennt ihr Kintsugi? Das ist eine traditionell japanische Methode um Keramik oder Porzellan zu reparieren. Dazu wird Urushi-Lack verwendet um das Zerbrochene zusammen zu kleben und anschliessend wir die Bruchstelle mit feinstem Gold- Silber oder Platinpulver überzogen. Fehlende Scherben werden durch eine spezielle Urushi Klebmasse geflickt und ebenfalls mit dem Pulver überzogen. So entsteht ein wunderschöner Dekorationseffekt.




Als ich das erste mal so eine Kintsugi Vase gesehen habe, dachte ich erst gar nicht daran, dass es sich hierbei um ein Teil handelt welches zerbrochen war. Viel mehr dachte ich, diese schönen feinen Goldlinien seien bewusst in die Vase eingearbeitet worden.




Kintsugi betont den Makel. Und genau das, hat mich an Kintsugi fasziniert. Wie oft versuchen wir Makel zu kaschieren. Ich frage mich gerade, wieso wir das so oft machen. Denn eigentlich machen doch genau diese Makel ein Stück oder uns selbst zu etwas Einzigartigem. Wenn ich jetzt weiter denke und mir bewusst werde, wie vor allem heutzutage, die Einzigartigkeit ganz gross geschrieben wird, ist es im Grunde doch eher Kontraproduktiv, die Makel kaschieren zu wollen. Und doch tun wir es. Bzw. ich mache das ganz klar, sonst würden z.B. hier auf dem Blog ganz andere Fotos zu sehen sein. Die müssen dann schon immer ins rechte Licht gerückt werden.




Aber in Anbetracht dessen, dass dieser Blog hier öffentlich ist, und jeder einfach darauf zugreifen kann und sich ein Bild von dem machen kann, was ich hier so mache, ist es schon ok, denke ich mal, wenn ich hier ein paar Makel korrigiere und sei es nur, indem ich die Bilder im Bildbearbeitungsprogramm etwas aufhelle.




Wer glaubt, diese Becher, wären so zufällig mal zu Bruch gegangen, und ich habe sie dann einfach zusammen geflickt, der irrt. Denn eigentlich habe ich sie mit einem Hammer bewusst zerschlagen um sie dann in schönster Kintsugi Optik heute hier zu präsentieren. Klar, hätte ich sie nicht zerschlagen müssen. Ein bisschen Kleber darauf verteilen und diesen dann mit Goldpulver überziehen, das wäre ein leichtes gewesen. Aber wer mich ein wenig kennt, der weiss, dass ich mich nie damit zufrieden gegeben hätte, einfach so zu tun also ob. Wo bliebe da der Lerneffekt? Und der bewusste Makel, ersetzt doch keinen echten. ;-)




Ein bisschen geschummelt habe ich bei diesen Kintsugi Bechern allerdings schon. Weil Urushi Lack hier in der Schweiz nicht zu finden war, habe ich mir einen schnell trocknenden Zweikomponenten Kleber und für die fehlenden Scherben, Knetkleber genommen. Als Goldpulver habe ich Goldpigmente verwendet. Ich hätte zu gerne mit den original Sachen gearbeitet, aber nach Japan fliegt zur Zeit niemand denn ich kenne und der mir das hätte mitbringen können. Und ihr wisst ja wie das so ist, wenn mir mal nach etwas ist, dann muss das immer gleich sofort sein. Tja! Wie war das nochmal mit dem alten zerstören um neues zu schaffen HIER?

Und an meine asiatischen Leser, ich weiss, es ist so schlecht geworden! Aber es war mein erster Versuch :-)





Habt einen guten Wochenstart.
Nica


verlinkt mit Creadienstag





Freitag, 10. März 2017

Frühling im Glas und wie sich alles verändert.

Salü

Der einte oder andere der meinen Blog folgt, hat bestimmt bemerkt, dass es hier in letzter Zeit ein wenig Einseitig zu und her ging. Bzw. ganz viel Gebastel für Kinderpartys war zu sehen. Und sonst auch, sehr vieles was für Kinder oder mit Kindern gedacht war. Wie kommt's?




Das hat zum einten damit zu tun, dass ich eine super schöne Kooperation eingegangen bin in welcher ich Bastelideen für Kindergeburtstage entwickeln und umsetzen darf. Das heisst nicht, dass ich hier nur noch Kindergeburtstage feiere. Im Grunde tüftele ich an Ideen zu diversen vorgegebenen Themen. Setze die dann um, achte darauf, dass diese von Kindern so umgesetzt werden können. Setzte sie schön in Szene, schreibe Anleitungen dazu und fotografiere das Ganze. Eine Arbeit welche mir unheimlich Spass macht und meine Kreativität total anregt. Ja tatsächlich, auch bei vorgegebenen Themen. Vielleicht auf eine etwas einseitige Art, weil es um Kinderkram geht. Andererseits, ist diese Arbeit sehr lehrreich, für mich und meine Jungs. Ich stehe im ständigen Austausch mit ihnen und so manche Idee, wird aufgrund von Bemerkungen oder Ideen, welche die Knirpse mir mitgeben verworfen und neu zusammengesetzt. Interessant ist, dass ich oft glaube die perfekte Idee zu haben, und dann kommen die Kids und finden das was ich mache total daneben. Bzw. sie sind so gar nicht begeistert davon. Die Erkenntnisse, welche ich daraus ziehe, sind so wertvoll, im Umgang mit Kindern, weil diese ja durch Kinderaugen sehen, und das wiederum hilft mir, wenn ich nicht grad alle Zeit der Welt habe, und schnell auf Bedürfnisse von Kindern eingehen muss.




Was mich zum zweiten Punkt führt, welcher sich in letzter Zeit verändert hat. Ich arbeite nämlich wieder. Nach 6 Jahren Mamapause, welche ich genossen habe, war mir klar, dass ich irgend etwas mit Kids machen muss. Nicht unbedingt der Kreativität wegen, ich bin nämlich der ganz festen Überzeugung, dass Kreativität in jedem Kind steckt, sie geht nur im Laufe des Gross werdens irgendwo unter, oder zeigt sich in einer anderen Form. So ist ein Kind, das malt und bastelt genau so kreativ, wie eins, dass mit Puppen spielt und sich dabei die unglaublichsten Geschichten ausdenkt. Jedes auf seien Art. Da bedarf es keiner kreativen erwachsenen Person, welche einem Kind,  Kreativität beibringt. Kreativität kann man nicht lehren, und wenn man bedenkt, wie viele Mütter erst durch ihre Kinder kreativ tätig werden, ist es fast unverschämt, zu denken, wir Erwachsenen könnten den Kids was in diese Richtung beibringen. Techniken sicher, aber eine Technik zu beherrschen und diese zu lehren, macht noch keinen kreativen Menschen aus ihm. Was wir aber können und unbedingt sollen, wenn es unserem Naturell entspricht, ist wie bei allem was mit Kids zu tun hat, etwas vorleben. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind z.B. ein Instrument lernt, ist grösser, wenn die Eltern aktiv selbst zu Hause ein Instrument spielen. Wir sind Vorbild die Kids schauen uns alles ab.




Diese beiden Komponenten in meinem Leben, führen unweigerlich dazu, dass ich sehr viel für und mit Kindern mache. Und wenn ich doch eine volle Box mit Kinderkram habe, dann poste ich das auch. Wäre ja irgendwie schade, wenn diese tollen Posts irgendwo im Archiv verschwinden und von euch Lesern nicht gesehen werden. Ich hoffe doch, dass sich auch die Kinderlosen unter euch, davon inspirieren lassen können. Die anderen Sachen wie kochen, backen, werken für Erwachsene kommen da halt im Moment etwas zu kurz. Ideen sind vorhanden, nur Zeit fehlt. Ich hoffe auf Besserung. 




Und weil sich diese zweit Tätigkeiten, welchen ich mich zur Zeit mit ganzem Herzen widme, so ein bisschen beissen, weil da ja auf der einen Seite die Anleitungen für etwas bestimmtes stehen und auf der anderen Seite das völlig freie kreative dasein mit den ganz kleinen, habe ich mich Anfangs etwas schwer getan mit den Anleitungen. Ich persönlich arbeite ja selten nach Anleitung. Trotzdem kam irgendwann mal die Erkenntnis, dass entgegen allen Empfehlungen des feinen Schaffens, auch das angeleitete Schaffen durchaus wertvoll sein kann. Oft sind wir Menschen mit dieser Fülle an Ideen und Materialien überfordert, und wenn wir uns ein bisschen umschauen, dann haben wir auch nicht immer alle Zeit der Welt und auch nicht alle möglichen Materialien zur Verfügung um etwas zu schaffen. Eine Eingrenzung weckt oft ganz andere kreative Prozesse. Das erfahre ich, als sagen wir mal "kreativer" Mensch, sehr oft. So ist es eine andere Herausforderung aus dem "Nichts" etwas zu schaffen oder unter ganz bestimmten Voraussetzungen etwas entstehen zu lassen.Und wenn ich doch Menschen um mich habe, welche mit einem leeren Blatt Papier nichts anzufangen wissen, dann finde ich es schön, wenn ich da doch einen kleinen Impuls geben und somit jemanden ermutigen kann selbst etwas zu machen, und sei es einer Vorgabe zu folgen, welche dann wiederum weiter gedacht werden kann.




Dies im übrigen war auch der Grundgedanke dieses Blogs. Auch total "umkreative" Menschen, wie sich die meisten selbst nennen, zu ermutigen etwas zu schaffen.

Und weil sich der Frühling ankündigt und alles verändert, so wie mein Alltag sich ändert zur Zeit, habe ich diesen Post hier gleich noch zum Blumenfreitag verlinkt. Wieder mal Tulpen. Dieses mal nicht in einer spektakulären Vase, sondern ganz einfach im Glas.




Habt ein gutes Weekend.
Nica




Mittwoch, 1. März 2017

Waldtier-Party*

Salü ihr Lieben

Zugegeben, zu einer Waldtier Party, hatte ich anfangs so gar keine Idee, ausser vielleicht süsse Waldtiere basteln.




Aus Tannenzapfen und all dem was der Wald so hergibt. 




Aber dann vielen mir die kleinen Tangrams wieder ein, welche ich mal zu einer Fox-Trail Party gefertigt habe. 




Daraus kann man auch ganz viele Waldtiere legen. Also die Perfekte Idee für eine Waldtier-Party.





Was ihr dazu braucht:

1 Blechdose
Magnetpapier
Zeichendreieck
Bleistift
Schere
evtl. Acrylstifte


Eigentlich hab ich euch hier alles schon vorgefertigt. Einen Kleber für auf die Dose in Verschiedenen Varianten, Vorlagen die dann in die Dose kommen, so dass die Kids ein paar Anregungen haben und eine Vorlage für die Tangram-Teile.




Die Sachen müssen eigentlich nur noch gedruckt werden. Magnetpapier kann man natürlich auch einfach in den Drucker legen und sich die Vorlage ausdrucken.




Wem die Grösse nicht zusagt, der kann sich das auch ganz einfach auf das Magnetpapier aufzeichnen.




Die Kids brauchen es eigentlich nur noch auszuschneiden und je nach Gusto zu bemalen.




So ein Pocket-Tangram ist nämlich schon noch praktisch, wenn man unterwegs ist. Und bestimmt der Hit an solch einer Waldtier-Party.




Ach ja, ich habe jeweils in die einzelnen Boxen noch so ein Ersatz-Magnetvierreck mit dem aufgedruckten Muster beigelegt. Ist doch ärgerlich, wenn ein Teil verloren geht.




Herzlichst Nica

*kooperation mit Pinkfisch


Vorlagen zum downloaden: